Im Fokus

DGBS Projekte 2010
HELFEN SIE MIT!
Auch Sie können zur Information der Öffentlichkeit und zur verbesserten Versorgung Bipolar Erkrankter und ihrer Familien beitragen.
Bitte informieren Sie sich über unsere Projekte 2010
und fördern Sie gezielt ein Projekt.
Die bisherige Arbeit der DGBS hat gezeigt, dass sich unsere junge und dynamische Fachgesellschaft zu einem anerkannten Gesprächspartner in der Gesundheitspolitik entwickelt hat. Wissenschaftliche Impulse und Forschungsprojekte gehen von der DGBS ebenso aus wie zahlreiche Projekte zur verbesserten Versorgung. Wissenschaftliche Jahrestagungen, öffentliche Informations- und Fortbildungsveranstaltungen in ganz Deutschland sowie Film-, Buch- und Kunstprojekte zeigen die Lebendigkeit und das hohe Engagement der Mitglieder.
Die besondere Kompetenz der DGBS liegt dabei in der trialogischen Mitgliederstruktur. Wo gibt es eine Fachgesellschaft, in der sich Betroffene, Angehörige und Fachleute in einem so lebendigen und konstrukiven Dialog befinden.
5. Selbsthilfetag im Landkreis Konstanz
Hochkarätige Gäste bekräftigen Wichtigkeit der Selbsthilfe
„Selbsthilfe ist Zukunft, Zukunft ist Selbsthilfe“ – bereits zum fünften Mal luden das Selbsthilfenetzwerk „kommit“ und der Landkreis zum alle zwei Jahre stattfindenden Selbsthilfetag. Diesmal präsentierten sich rund 100 Stände im Radolfzeller Tagungs- und Kongresszentrum „Milchwerk“, darunter etwa 90 Selbsthilfegruppen aus dem gesamten Landkreis, aber auch Firmen, Verbände und Institutionen aus dem professionellen Gesundheits- und Sozialwesen.
Angehörigenseminar in München
Fortbildungsseminar für Angehörige vom 20.-21. November 2009
Zwischen Manie und Depression - Wenn auch die Angehörigen gefangen sind
...25 Angehörige. 25 Menschen. 25 Schicksale. Wenige kannten sich von früher. In den 2 Tagen jedoch lernen sich viele näher kennen. Alle können und wollen sich sehr offen mit ihren Erfahrungen austauschen. Jede Lebenserfahrung ist anders und doch spürt man deutlich: Es ist keiner allein mit dem, was er selbst erlebt hat und erlebt. Hat sich das gelohnt? JA! ...
Wissenschaftliche Studie sucht Angehörige ersten Grades von Menschen mit einer bipolaren Störung
An der Klinik für Psychiatrie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim wird daher intensiv zu den Ursachen der Schizophrenie, der Depression und der bipolaren Störung geforscht. So werden im Rahmen einer aktuellen Studie auf innovative Weise die Genetik mit Verfahren der modernen Gehirnforschung (Kernspintomografie) verbunden. Die Forscher am Zentralinstitut erhoffen sich dabei, spezifische Reaktionsmuster des Gehirns zu entdecken, die für diese Erkrankungen typisch sind und dadurch besser zu verstehen, wie das Gehirn bei Betroffenen arbeitet. Dabei ist von besonderem Interesse, ob solche Gehirnaktivierungsmuster eine erbliche Grundlage haben und durch welche Gene diese vermittelt wird. Ein wichtiger Forschungsansatz zur Beantwortung dieser Frage ist die Untersuchung von gesunden Angehörigen der Patienten. In solchen Grundlagenstudien werden zwar keine neuen Therapien entwickelt oder überprüft, sie stellen aber die unabdingbare Voraussetzung dar, um neue Behandlungsansätze zu entwickeln und damit das erhebliche Leid, das diese Störungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen häufig bedeutet, in Zukunft durch bessere Therapien zu linden. Um eine aussagekräftige Zahl von Personen untersuchen zu können, sind die Wissenschaftler ganz besonders auf die Mithilfe von Betroffenen und ihrer Angehörigen angewiesen. Dabei helfen diese nicht nur mit, die oft vernachlässigten und mit Stigmatisierung verbundenen psychischen Erkrankungen besser zu verstehen, sondern können auch die sehr spannenden Methoden der Gehirnforschung aus erster Hand kennen lernen.
Für diese Studie such das Zentralinstitut daher Eltern, Kinder und Geschwister von Personen, die an einer Depression, einer bipolarer Störung oder einer Schizophrenie erkrankt sind. Sie sollten zwischen 18 und 50 Jahren alt sein.
Die Teilnahme umfasst zwei Termine. Der erste Termin dauert ca. 2,5 h und beinhaltet eine Messung der Gehirnaktivität im Kernspintomographen und eine Blutentnahme für genetische Untersuchungen. Der zweite ca. dreistündige Termin beinhaltet einige Aufmerksamkeits- und Gedächtnisaufgaben, das Ausfüllen einiger Fragebögen sowie eine weitere kurze Messung im Kernspintomographen.
Alle erhobenen Daten werden selbstverständlich gemäß den Richtlinien des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt. Pro Termin erhalten alle Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro.
Allen Interessenten, die an der Studie teilnehmen oder weitere Informationen erhalten möchten, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Imaging in der Psychiatrie des ZI gerne zur Verfügung. Diese sind unter der Nummer (0621) 1703 – 6506 zu erreichen (Anrufbeantworter ist geschaltet).
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auch per E-mail unter:
imaging-studie@zi-mannheim.de erreichbar.
10. - 11. Juli 2009
Angehörigenseminar in Magdeburg
Im Juli fand in der Jugendherberge in Magdeburg eine Fortbildung statt zum Thema „Bipolare Störungen - Zwischen Manie und Depression, wenn auch die Angehörigen gefangen sind.“
...Das Fortbildungssemibar war insgesamt sehr aufschlussreich und geprägt von einer herzliche und offenen Atmosphäre.
Die Teilnehmer gingen mit mehr Hoffnung und positiv gestimmt nach Hause und dankten den Referenten und dem Moderator...
24. April 2009
Aufruf zur Mitwirkung an einer Studie
Forschungsstudie
zum kreativen Denken bei Menschen mit affektiven Störungen
Das Psychologische Institut der Universität Tübingen sucht für eine Studie, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird, Personen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren, bei denen die Diagnose einer manisch-depressiven oder depressiven Störung gestellt wurde, d.h. die in der Vergangenheit schon mindestens zwei depressive oder eine manische Erkrankungsphase erlebt haben. Um an der Studie teilnehmen zu können, dürfen die Betroffenen nicht akut manisch oder depressiv sein.
weiter Informationen und Anmeldung unter
http://www.uni-tuebingen.de/psychologie/abtkpps/Projekt_Kreatives_Denken/
23.-24. Januar 2009
DGBS - Angehörigeninitiative
Seit 2006 bietet DGBS regelmäßig Fortbildungseminar für Angehörige Bipolar Erkrankter an. In diesem Jahr startete die Seminarreihe in Bochum. Die Veranstaltung vermittelte Fachwissen und Fakten und stellte dieses unmittelbar in den Zusammenhang mit den persönlichen Erfahrungen der Angehörigen. Individuelle Belastungen und die Genzen der Belastbarkeit wurden zum Thema gemacht.
Hier können Sie den Bericht eines Teilnehmers lesen
Weitere Angehörigenseminare sind in Vorbereitung.
Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, senden Sie bitte Ihre Adresse an info@dgbs.de, damit wir Ihnen das nächste Programm nach Erscheinen zusenden können.

12. November 2008
Bericht einer Initiative
zur Verbesserung der öffentlichen Aufklärung
über Bipolare Störungen
und Information über eine Selbsthilfegruppe
"Im Anhang darf ich Ihnen ein Foto meines Info-Standes anlässlich des Kunsthandwerker-Marktes in Berdorf / Luxemburg übersenden. Bitte stören Sie sich nicht an dem etwas ramponierten Zustand des Zeltes, wir hatten kurz zuvor einen heftigen Regenschauer. Der Standplatz und das Zelt wurden vom Veranstalter des Marktes," Fraen an Mammen Berdorf" gesponsert, sodass wir ohne Kosten
arbeiten konnten.
Unter der Überschrift "Selbsthilfe-Gruppe für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörigen" sowie unter "DGBS e.V." habe ich über zwei Tage Interessierte über bipolare Störungen und andere psychische Erkrankungen informiert und Broschüren sowie Zeiten der Selbsthilfegruppe weitergegeben. Mit dem Zuspruch war ich sehr zufrieden, wenngleich manche Aussagen von
Passanten hart an der Schmerzgrenze waren.
Nur ein offensiver Umgang mit unserer Krankheit bringt uns voran!
Hans-Peter Wacker
SHG Luxemburg"
Die Schauspielerin Katrin Hilti bei den Proben zur Inszenierung. (Foto: Thomas Müller / www.mueller-foto.com)28. Oktober 2008
>> manchmal möchte ich lieber auf dem Kopf gehen <<
Theaterstück und Ausstellung mit Werken von Menschen mit seelischer Behinderung /psychischer Erkrankung
Am 23. Oktober 2008 wurde in Hamburg das neue Projekt der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH vorgestellt.
Ende des Jahres 2007 hatte die FAW einen Literaturwettbewerb bundesweit ausgeschrieben - gerichtet an Menschen, die unter einer seelischen Behinderung/psychischen Erkrankung leiden oder die sich mit diesem Thema auseinandersetzen und beschäftigen. Die Teilnehmer waren aufgerufen, in einem kurzen Monolog ihre spezifische Erfahrung und Lebenssituation rund um die Behinderung oder Krankheit niederzuschreiben.
Die ausgewählten Texte wurden jetzt veröffentlicht und in einem Theaterstück zur Aufführung gebracht, eingerahmt und begleitet durch einen umfangreichen Informationsteil zu vielen Krankheitsbildern und Behinderungen.
In dem Projekt werden Erfahrungsberichte von bipolar Betroffenen und Angehörigen vorgestellt.
Das Projekt geht jetzt auf Tournee durch Deutschland.
Die nächste Veranstaltung findet statt, am 27. November 2008, 14:30 Uhr, in 56564 Neuwied, Berufliches Trainingszentrum BTZ Neuwied, Sohler Weg 72, Weitere Informationen und Tourdaten finden Sie unter www.b-hindert.net. Die Tourdaten werden fortlaufend aktualisiert
Empfehlenswert ist das Begleitbuch: hier klicken
8. September 2008
Wichtiges Gerichtsurteil für die psychiatrische Behandlung bipolarer Patienten - Privatkasse unterliegt mit Verweigerung der Kostenübernahme
Für die leitende Bankangestellte H.M. aus Berlin ist ein bedrückendes Kapitel ihrer langen und leidvollen Geschichte mit einer bipolaren Erkrankung endlich zum Abschluss gekommen. Es ging um die Erstattung der Kosten ihrer psychiatrischen Behandlung. Die Patientin leidet - bei erheblicher familiärer Belastung mit affektiven Erkrankungen und Suiziden ( Mutter im 5.Lebensjahr), frühem Tod des Vaters (10. Lebensjahr) an einer Bipolar I-Störung mit raschen Phasenwechseln und einer posttraumatischen Belastungsstörungen sowie psychovegetativen Beschwerden.
4. September 2008
STERNLAUF GEGEN DEPRESSION
Im Rahmen der 8. DGBS - Jahrestagung startet am 11.09.2008 um 17:00 Uhr in der Kuppelhalle im Dresdner Hauptbahnhof der "Sternlauf gegen Depression" und endet nach ca. 1 Kilometer gegen 17:45 Uhr am Ort der Auftaktveranstaltung der DGBS Jahrestagung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden.
Das Dresdner Bündnis gegen Depression e.V. veranstaltet gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS e.V.) anlässlich der 8. Jahrestagung der DGBS in Dresden den 3. Sternlauf gegen Depression. Der Lauf startet am 11.09.2008 um 17:00 Uhr in der Kuppelhalle im Dresdner Hauptbahnhof und endet nach ca. 1 Kilometer gegen 17:45 Uhr am Ort der Auftaktveranstaltung der DGBS Jahrestagung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Es wird dafür Sorge getragen, dass langsamere Läufer oder Geher sicher ankommen werden. Teilnahmegebühren gibt es keine. Auch alle Teilnehmer der DGBS Jahrestagung sind herzlich eingeladen, sich an dem Lauf zu beteiligen.
15. August 2008
DGBS - Angehörigeninitiative
Die DGBS bietet regelmäßig Fortbildungseminar an, die speziell auf die Bedürfnisse der Angehörigen Bipolar Erkrankter ausgerichtet sind, denn heute wissen wir um die enorme Stütze, die Angehörige den Erkrankten häufig sind. Sie können den Behandlungsverlauf des Erkrankten positiv mit beeinflussen, benötigen dazu ihrerseits jedoch Informationen über die Krankheit und konkrete Verhaltenstipps beim Umgang mit dem Erkrankten.
Lesen Sie hier den Bericht eines Teilnehmers am Seminar in Kassel, 18.-19. Juli 2008.
Weitere Angehörigenseminare sind in Vorbereitung.
Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, senden Sie bitte Ihre Adresse an info@dgbs.de, damit wir Ihnen das nächste Programm nach Erscheinen zusenden können.
17. Juli 2008
Leitlinien für die Diagnostik und Therapie Bipolarer Störungen
Informieren Sie sich!
Die DGBS hat im Frühjahr 2007 begonnen, gemeinsam mit der Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), evidenzbasierte S3 - Leitlinien für die Diagnostik und Therapie Bipolarer Störungen ins Leben zu rufen.
Ziel ist, Therapeuten, Patienten und Angehörigen ein Konzept über eine qualifizierter Gesundheitsversorgung (Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge) bei Bipolaren Störungen an die Hand zu geben.
Das Gemeinschaftsprojekt wird von einem Gremium bestehend aus Psychiatern, Psychologen, Patienten und Angehörigen erarbeitet und unterliegt international anerkannten, strengen methodischen Vorgaben. Die Projektleitung liegt in den Händen von Prof. Dr. Dr. Michael Bauer, Dresden. Alle Beteiligten arbeiten uneigennützig.
Das Projekt soll Ende 2009 abgeschlossen und veröffentlicht werden.
Einen umfassenden, aktuellen Einblick in das Projekt erhalten Sie unter: http://www.leitlinie-bipolar.de
Eine PDF-Datei des Methodenartikels ist abrufbar: http://www.leitlinie-bipolar.de/wp-content/uploads/2008/07/fulltext.pdf
4. April 2008
KOMPLEMENTÄR
Ausstellung in Plauen mit Werken bipolar erkrankter Menschen
Nach drei Jahren im virtuellen Raum ist es Bipol-Art jetzt gelungen, eine erste richtige Ausstellung mit 11 bipolar erkrankten Künstlern zu organisieren.
Am 19.März wurde die Ausstellung mit dem Titel "Komplementär"
im Plauener Best Western Hotel eröffnet und wird dort bis September zu sehen sein.
Die Ausstellung zeigt ungefähr 60 Kunstwerke unterschiedlichster Stilrichtungen.
All denen, den der Weg nach Plauen zu weit ist oder die einen kleinen Anstoss brauchen, um doch die Ausstellung zu besuchen, finden hier Informationen rund um die Ausstellung und die Künstler: http://komplementaer.bipol-art.de .
Über ein Feedback im Gästebuch würden sich die Künstler sich sehr freuen!
Die Ausstellung wurde durch die bekannte Schauspielerin Eleonore Weisgerber eröffnet. Eleonore Weisgerber ist Mitbegründerin der Stiftung „IN BALANCE“, die sich für die Belange bipolar erkrankter Menschen einsetzt und die Öffentlichkeit über diese Krankheit informiert und aufklärt.
11. März 2008
Bericht vom Fortbildungsseminar für Angehörige bipolar Erkrankter
Regensburg, 22.-23. Februar 2008
Referenten:
Dr. Matthias Dobmeier, Cham
Rita Schmid, Dipl.-Psych., Dipl.-Theol., Regensburg
Moderation: Horst Giesler, Niedenstein
Einleitung
Die Ausweitung der therapeutischen Perspektive über die Belange des Patienten hinaus auf dessen Angehörige erfolgt erst seit wenigen Jahrzehnten. Ersten Berichten von Angehörigen in den 50er und 60er über ihre Ängste, Unsicherheiten und Belastungen infolge der psychischen Erkrankung ihres Familienmitgliedes folgten in den 70er Jahren systematische Studien über die Situation der Familienangehörigen. Heute wissen wir um die enorme Stütze, die Angehörige den Erkrankten häufig sind. Sie können den Behandlungsverlauf des Erkrankten positiv mit beeinflussen, benötigen dazu jedoch ihrerseits Information über die Erkrankung und konkrete Verhaltenstipps über den Umgang mit dem Erkrankten.
Aus diesem Grund bietet die DGBS e.V. Fortbildungsveranstaltungen an, die speziell auf die Bedürfnisse der Angehörigen bipolar Erkrankter ausgerichtet sind. Ziel der Seminare ist es, umfassende Informationen über das Krankheitsbild sowie Strategien für konkrete Situationen zu vermitteln.
> Teilnehmerbericht vom Seminar in Regensburg
Das nächste Seminar findet vom 18.-19. Juli in Kassel statt.
im Februar 2008
Rundbrief an Mitglieder, Fördermitglieder und Interessenten
Sehr geehrte DGBS-Mitglieder, Fördermitglieder und Interessenten, mit diesem Rundbrief möchten wir Ihnen eine erste, kleine Übersicht unserer Aktivitäten in 2008
geben.
Im Mittelpunkt stehen unsere Jahrestagung in Dresden und die Erarbeitung der S3-Leitlinien für die Diagnose und Therapie Bipolarer Störungen.
Den vollständigen Rundbrief finden Sie hier.
18. Februar 2008
Britney Spears - Erfolg und menschliches Drama
Von Eva Prase
Sie hat den größten Erfolg erreicht - und erlebt den tiefsten Absturz: Britney Spears. Als 17-Jähriger gelang der Popsängerin mit „Baby One More Time" der Durchbruch. Bis heute ist es das am meisten verkaufte Debütalbum einer amerikanischen Künstlerin. Und sie ist die erste Sängerin, die es mit vier Alben in Folge, ihren ersten vier Alben, auf Platz eins der US-Charts geschafft hat. Höher konnte sie nicht hinaus!
Doch nun vergeht kein Tag ohne negative Schlagzeilen...
14. Januar 2008
Bipolare Störungen. Bericht im ZDF Morgenmagazin
Bericht "Depression - Krankheit der Moderne" mit Prof. Dr. Peter Bräunig
18. Dezember 2007
Forschung
zum kreativen Denken bei Menschen mit affektiven Störungen
Aufruf zur Mitwirkung an einer Studie
Das Psychologische Institut der Universität Tübingen sucht für eine Studie, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird, Personen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren, bei denen die Diagnose einer manisch-depressiven oder depressiven Störung gestellt wurde, d.h. die in der Vergangenheit schon mindestens eine depressive oder manische Erkrankungsphase erlebt haben. Um an der Studie teilnehmen zu können, dürfen die Betroffenen nicht akut manisch oder depressiv sein.
Nähere Informationen zum Projekt und Kontaktdaten siehe unter http://www.uni-tuebingen.de/psychologie/abtkpps/Projekt_Kreatives_Denken/

17. Dezember 2007
Dienstag, 15. Januar 2008
arte TV - Themenabend
Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt. Volkskrankheit Depression
u.a. um 21:00 Uhr mit einer einstündigen Dokumentation über drei Menschen mit einer bipolaren Störung "Immer wieder Achterbahn - Leben zwischen Manie und Depression"
Im Anschluß an die Sendung: Chat mit Prof. Dr. Peter Bräunig, Berlin
Wiederholung
25.01.2008, 09:55 Uhr
12. Dezember 2007
Kongressbericht
DGBS - Jahrestagung 2007
Die 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS), vom 20. bis 22. September 2007 im Audimax der Ruhr-Universität Bochum stand unter dem Leitthema „Depression und Manie. Krisen- und Belastungssituationen bei bipolaren Störungen". Wichtiges Anliegen der Jahrestagung war ebenfalls, den Trialog zwischen Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten zu stärken.
Gastgeber der Jahrestagung waren, die
- LWL-Klinik Bochum für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Präventivmedizin, Klinik der Ruhr-Universität Bochum,
- Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie, Suchtmedizin, Kliniken Essen-Mitte
- und der Bipolar Selbsthilfe Netzwerk Bundesverband e.V., (BSNE).
Lesen Sie hier den Kongressbericht
28. November 2007
Bericht
Ärztliche Fortbildungsveranstaltung
"Bipolar affektive Erkrankungen in der Psychiatrischen Institutsambulanz"
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Peter Bräunig, PD Dr. Tom Bschor, Prof. Dr. Albert Diefenbacher
Berlin, 30. Oktober 2007
Was sind besonders geeignete Strukturen zur Behandlung
bipolarer Patienten? Was ist der neueste Stand der Wissenschaft?
Welche Medikamente sind für welche Patientengruppen geeignet? Um diese
und andere Fragen drehten sich die Diskussionen auf der jüngsten
Fortbildungsveranstaltung, die von der DGBS in Berlin organisiert und
von der Sanofi Aventis Deutschland unterstützt worden war. Die Vorträge richteten
sich vor allem an Ärzte, Psychologen und Sozialarbeiter. Eingebunden
in das Programm waren mehrere Berliner Kliniken: Das Vivantes Humboldt
Klinikum, das Jüdische Krankenhaus Berlin, die Charité Universitätsmedizin Berlin Campus Mitte und Campus Benjamin Franklin und das gastgebende Evangelische
Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge.
21. November 2007
Emmy-Verleihung für
"The Secret Life of the Manic Depressive"
von Stephen Fry
The comedian/actor talks about his own and other people's
experiences of living with bipolar disorder.
20. November 2007
TV-Sendung Planetopia, sat 1, vom 18.11.07
Es berichten bipolar Erfahrene und Ärzte,
u.a. über neue Forschungsergebnisse und Gründe für Fehldiagnosen.
13. November 2007
Literaturwettbewerb
Zum Thema seelische Behinderungen und psychische Erkrankungen sucht
die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gemeinnützige Gesellschaft mbH
deutschsprachige Texte von Autorinnen und Autoren, die sich mit dem Thema
auseinander setzen oder selbst von einer solchen Erkrankung betroffen sind.
Einsendeschluss: 15. Dezember 2007
13. November 2007
Neu gegründet: BipolArt e.V.
Verein zur Förderung der künstlerischen Tätigkeit bipolar erkrankter Menschen
Der Verein BipolArt e.V. wurde gegründet, um Projekte zu unterstützen und zu fördern, die sich mit künstlerischer Arbeit psychisch erkrankter Menschen im allgemeinen und bipolar bzw. depressiv erkrankter Menschen im besonderen beschäftigen. Die Unterstützung solcher Projekte soll zum einen Öffentlichkeit für die Belange psychisch erkrankter Menschen generieren, um damit der Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen durch die Gesellschaft entgegenzuwirken. Geleitet wird der Verein dabei von dem Gedanken, bei der Allgemeinheit Verständnis und Interesse für die Belange psychisch erkrankter Menschen zu wecken, damit diese in Beruf und Gesellschaft keinen Nachteilen mehr ausgesetzt sind.
Weitere Informationen unter www.bipolart-ev.de
19. Oktober 2007
Menschen mit Depressionen: Nur eine Minderheit wird optimal behandelt.
Bericht im "Deutschen Ärzteblatt",
aus Anlaß des diesjährigen Europäischen Depressionstages.
Professor Dr. Peter Bräunig, Berlin berichtet über die immer noch bestehenden Defizite bei der Versorgung von Menschen mit einer Bipolaren Störung.
10.Oktober 2007
„Manisch – Kreativ. Die Krankheit der Literaten“
Ein sehr lesenswertes 4seitiges Essay im neuen Spiegel-Special 5/2007
Sibylle Mulot - Autorin des zur Frankfurter Buchmesse erschienen Romans “Die Unwiderstehliche“, in dem von einer Manikerin erzählt wird – macht auf Buchneuerscheinungen zu Bipolaren Störungen aufmerksam und schreibt am Beispiel von Biographien bekannter Schriftsteller über die bipolare Störung und die Hintergründe ihrer Tabuisierung.
http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-53087617.html

Mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich in Bochum zur 7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V.. (DGBS), die vom 20.-bis 22. September 2007 in den Räumen der Ruhr-Universität Bochum stattfand. Gastgeber waren neben der DGBS, die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Präventivmedizin der LWL-Klinik Bochum, die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Suchtmedizin der Kliniken Essen und der Bundesverband Bipolar Selbsthilfe-Netzwerk e.V. (BSNe BV e.V.).
Unter dem Tagungsthema Depression und Manie – Krisen und Belastungssituationen bei bipolaren Störungen, wurde der Kongress sehr erfolgreich geleitetet von Prof. Dr. Georg Juckel, Bochum, PD Dr. Hans-Jörg Assion, Bochum, PD Dr. Martin Schäfer, Essen und Prof. Dr. Peter Bräunig, Berlin.
In über 30 verschiedenen, trialogisch ausgerichteten Symposien, Workshops und Kursen tauschten Mediziner, Psychologen, Wissenschaftler, Betroffene und Angehörige neue wissenschaftliche Erkenntnis und Erfahrungen aus. Besondere Höhepunkte waren außerdem die Präsentation der „Stiftung für Bipolare Störungen In Balance“ durch die Stiftungsgründerin und Schauspielerin Eleonore Weisgerber sowie die Lesung aus den Werken der Dramatikerin Sarah Kane durch den Bochumer Theaterintendanten Elmar Goerden.
Spannend verlief in diesem Jahr die Mitgliederversammlung der DGBS. Auf der Tagesordnung standen u. a. eine Satzungsänderung zur weiteren Stärkung des Trialogs (es gibt gegenwärtig in Deutschland keine weitere psychiatrisch-psychotherapeutische Fachgesellschaft mit diesem Profil!) und Neuwahlen des Vorstands. Vorbehaltlich rechtlicher Genehmigung der Satzungsänderung, wurde der Vorstand von vier auf fünf Mitglieder erweitert. Prof. Dr. Peter Bräunig, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Vivantes-Humboldt-Klinikum Berlin, gab den Vorsitz ab an seinen bisherigen Stellvertreter, Prof. Dr. Dr. Michael Bauer, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, der auch Gastgeber der 8. Jahrestagung im kommenden Jahr sein wird. Neu in den Vorstand gewählt wurden als stellvertretender Vorsitzender Dr. Hans-Peter Unger, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Asklepios Klinik Hamburg-Harburg sowie als weitere stellvertretende Vorsitzende Karina Walter vom Bundesverband Bipolar Selbsthilfe Netzwerk, als Schriftführer Horst Giesler von der DGBS-Angehörigeninitiative, als Schatzmeister Prof. Dr. Peter Bräunig.
Ausführliche Berichte über die Jahrestagung erscheinen Mitte November im Rahmen einer Sonderbeilage der Psychiatrie-Fachzeitung „Eppendorfer”, die dann auch an dieser Stelle als Download zur Verfügung gestellt wird.
17. September 2007
DGBS auf Erfolgskurs
u. a. mit Informationen zu den Themen:
- Trialog
- Selbsthilfe
- Forschung
- Fortbildung
- Öffentlichkeitsarbeit
8. August 2007
Selbstbestimmt Leben: Persönliches Budget
Die Behindertenbeauftragten der Bundesregierung veranstaltet gemeinsam mit den Landesbehindertenbeauftragten bundesweit Informationsveranstaltungen zum persönlichen Budget.
Ab kommendem Jahr hat jeder behinderte Mensch nach § 19 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX), einen Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget. Das klassische Leistungsdreieck zwischen Leistungsträger, Leistungsempfänger und Leistungserbringer wird aufgelöst und fest definierte, trägerspezifischen Dienst- oder Sachleistungen durch Geldleistungen oder Gutscheine ersetzt. Damit können behinderte Menschen eigenverantwortlich als Käufer, Kunde oder Arbeitgeber über die Art der Leistungserbringung bestimmen. Als Experten in eigener Sache entscheiden sie selbst, welche Hilfe, wann und durch welchen Dienst, ihren Bedürfnissen entspricht.
Weitere Informationen zum Thema sowie Ansprechpartner
siehe unter www.budget-tour.de
6. Juli 2007
Neues Gesetz zur Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements
Der Bundestag verabschiedete am 6.7. 2007 ein Gesetz zur Stärkung des Bürgerschaftlichen Engagements. Für Spender soll damit auch die finanzielle Unterstützung gemeinnütziger Organisationen attraktiver werden.
Unter anderem sieht das Gesetz vor, dass der Sonderabzug von Spenden für förderungswürdige gemeinnützige Zwecke auf 20% heraufgesetzt werden und eine vereinfachte Spendenbescheinigung für Beträge bis 200 Euro eingeführt wird.
Näheres, auch zur Dotierung ehrenamtlicher Arbeit, finden Sie hier.
Im September wird das Gesetz im Bundesrat abschließend beraten. Stimmt er zu, wird es rückwirkend zum 1. Januar 2007 in Kraft treten.
7. Juni 2007
Öffentliche Informationsveranstaltung
für Betroffene, Angehörige, Interessierte
4. Juni 2007, Eben-Ezer Gudensberg
.... ein auf und ab der Stimmungen "Menschen mit einer unipolaren
(depressiven) oder bipolaren (manisch-depressiven) Erkrankung ....besser verstehen"
Menschen mit einer unipolaren (depressiven) oder bipolaren (manisch-depressiven) Erkrankung besser verstehen. Keine Gesundheit ohne seelische Gesundheit könnte auch die Überschrift lauten. Eine öffentliche Informationsveranstaltung für Betroffene, Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit am 4. Juni 2007 im Altenzentrum Eben-Ezer. Das Bündnis gegen Depression und Suizid Schwalm-Eder e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS) hatten eingeladen. Rund 130 Gäste durften die Veranstalter (Frau Bornmann, Herr Giesler) begrüßen und zeigten wie groß das Interesse an diesem Thema ist und dass die psychische Erkrankung mit der höchsten Suizidrate mehr Öffentlichkeit braucht. Herr Wolfgang Kloß, Arzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychiatrie Merxhausen und Frau Sylvia Lanzendörfer, Ärztin für Psychiatrie, Gesundheitswesen Schwalm-Eder, standen als Experten zur Verfügung. Nach einer kurzen Einführung durch Herrn Kloß in das Thema, schilderten in einem Film (Die Pole des Saturn) drei Betroffene und eine Angehörige, von über 4 Millionen Menschen in Deutschland, von ihren gefühlsmäßigen Berg- und Talfahrten, von ihren Aufenthalten in Psychiatrien, den sozialen Folgen bis hin zu materiellen Existenznöten und Todessehnsüchten. Es wird aber auch sehr deutlich, wie man aus einer vermeintlich ausweglosen Situation seinen Weg finden und mit der Krankheit gut leben kann.
Die anschließende Frage- und Diskussionsrunde verdeutlichte sehr, was Betroffene, Angehörigen und Interessierte für einen großen Informationsbedarf haben, jedoch auch Rechte und Transparenz einfordern. Über die rechtzeitige Erkennung (bipolare Störungen werden oft erst nach 8-10 Jahren diagnostiziert) und Diagnose mit der damit verbundenen Medikamenteneinstellung und der begleitenden unverzichtbaren Psychotherapie wurden viele Themen angesprochen.
Eines wurde sehr deutlich: Je besser die Aufklärung, das Wissen über die Krankheit, das trialogische Vorgehen (Therapeut, Betroffene und Angehörige) mit der notwendigen Disziplin und dem Vertrauen zum behandelten Arzt, desto schneller besteht die Chance zum durchaus guten Erfolg. Dabei, so Kloß, sei die richtige Therapie, die meist schon beim Zuhören anfängt, Voraussetzung für die richtige Medikation.
Die Betroffenen dürfen nicht ausgegrenzt werden. Die Öffentlichkeit muss die Krankheit kennen, anerkennen und damit umgehen lernen. Entstigmatisierung, Entkriminalisierung, Abkehr der Entwürdigung und Entmündigung der Betroffenen sind dabei die Grundvoraussetzungen. Die dringend notwendige Transparenz zur integrierten Versorgung, ein Netzwerk auf allen Versorgungsebenen zwischen Hausärzten, Psychiatern, Psychotherapeuten und Kliniken ist schon längst überfällig. Die ärztliche Versorgung und die langen Wartezeiten, nach neuesten Informationen stehen für psychiatrische Behandlungen je Patient nur 15 Minuten Gesprächszeit pro Quartal zur Verfügung, tragen nicht zur professionellen Behandlung und Hoffnung bei. Die Folge daraus ist, dass immer mehr Praxen schließen, und das vor dem Hintergrund wachsender psychischer Erkrankungen. Die Teilnehmer empfinden es als einen untragbaren Zustand, dass zur Zeit nur 10 –15 % der psychisch Erkrankten angemessen behandelt werden.
Zum Schluss ein legitimer Wunsch der Betroffenen, jedoch auch der Angehörigen, der von vielen Selbsthilfegruppen, z. B. der DEPASH – Depression und Angst Selbsthilfe e.V. Nordhessen, gestützt wird:
- Wir wollen weg von der leidenden hin zu einer sich selbst leitenden Position.
- Die Selbsthilfegruppen für Angehörige müssen professionalisiert und die Angebote besser werden.
Horst Giesler
DGBS-Angehörigeninitiative
Niedenstein / Hessen
22. Mai 2007
Internationale Aufmerksamkeit für den
DGBS-Arbeitskreis Junge Wissenschaftler
Das die Vernetzung der Forschung auf dem Gebiet bipolarer Störungen vorangebracht wird, dafür setzt sich in besonderem Maße der DGBS-Arbeitskreis Junge Wissenschaftler ein.
2006 mit 13 Mitgliedern aus sechs deutschen Universitätskliniken unter der Federführung von Prof. Dr. Dr. Michael Bauer, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Technische Universität Dresden und Prof. Dr. Dr. Dietrich van Calker, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg gegründet, ist der Arbeitskreis mittlerweile auf mehr als 20 Mitglieder aus 13 Zentren angewachsen.
Mehr zur Gründung des Arbeitskreise entnehmen Sie bitte dieser Webseite unten: Eintrag 5.4.2006
10. Mai 2007
Bipolare Störungen brauchen mehr Öffentlichkeit!

In der ZDF – Talkshow Johannes B. Kerner, am 9. Mai 2007 stellte Eleonore Weisgerber ihre neue Stiftung für Bipolare Störungen
In Balance vor.
In der Sendung trugen zusätzlich Frau Christiane Scheffler als Betroffene und ihr Ehemann Jürgen Scheffler zur Aufklärungen über die Erkrankung bei. Aus ärztlicher Sicht informierte Dr. Hans - Peter Unger, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Asklepios Klinik Hamburg – Harburg.
Die hohe Einschaltquote dieser Sendung sowie die enorme Zahl der Anrufe und spontanen E-Mailanfragen zeigen, wie wichtig und außerordentlich notwendig die öffentliche Aufklärung über bipolare Erkrankungen in Deutschland ist.
8. Mai 2007 Berlin
Eleonore Weisgerber im Gespräch mit Professor P. Bräunig, 1. DGBS-VorsitzenderMenschen mit einer bipolaren Störung (manisch-depressiv Erkrankte) haben eine prominente Fürsprecherin erhalten: Die Schauspielerin Eleonore Weisgerber hat die Stiftung IN BALANCE gegründet. Bevor sie diese am 9. Mai im ZDF in der Johannes B. Kerner - Sendung vorstellt, präsentierte sie ihre neue Stiftung im Rahmen des 1. Gesundheitstages Bipolare Störungen in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin.
Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS) will Frau Weisgerber mehr Öffentlichkeit für dieses gravierend unterschätzte Leiden erreichen.
24. April 2007
Marie Zimmermann setzte ihrem Leben am 18. April 2007 in einem deutschen Klinikum ein Ende. Sie litt die vergangenen eineinhalb Jahre an einer manisch-depressiven Erkrankung.
Marie Zimmermann war eine deutsche Dramaturgin und Intendantin.
Ab 1985 wandte sie sich sich dem Theater zu. Unter anderem war sie an der Württembergischen Landesbühne Esslingen, an den Städtischen Bühnen Freiburg als Dramaturgin tätig. Von 1997 bis 2000 war sie künstlerische Direktorin des internationalen Festivals Theaterformen Braunschweig/Hannover, welches von den Staatstheatern Braunschweig und Hannover gemeinsam mit der Expo 2000 ausgerichtet wurde und bei dem es zu mehrfachen Koproduktionen mit den Wiener Festwochen kam. Von 2001 bis zu ihrem Tod war sie Schauspieldirektorin der Wiener Festwochen. Im Juli 2005 leitete Zimmermann das Stuttgarter Festival Theater der Welt.
Am 28. Februar 2006 wurde Zimmermann als Intendantin der RuhrTriennale der Saison 2008 bis 2010 bekanntgegeben und sollte damit die Nachfolge von Jürgen Flimm antreten.
Sie war seit 1999 mit Friedrich Schirmer, dem Intendanten des Deutschen Schauspielhauses Hamburg, verheiratet.
Quellen:
Bericht bei Spiegel OnlineNachruf bei derStandard.at
16. April 2007
Aufruf
EURAP - Europäischisches Register für Schwangere, die mit Antikonvulsiva behandelt werden
Immer noch zu wenige Registrierungen psychisch kranker Frauen beim Europäischen Schwangerschaftsregister EURAP
EURAP, das Europäische Register für Schwangere, die mit Antikonvulsiva behandelt werden, gibt es nunmehr seit einigen Jahren. Es dient der Erfassung der Toxizität von Antikonvulsiva für das Ungeborene bzw. neugeborene Kind. Hunderte epilepsiekranke Frauen wurden bisher registriert, aber leider nur knapp 20 psychisch kranke Frauen. Dabei sind Antikonvulsiva, wie Valproinsäure, Carbamazepin und Lamotrigin Substanzen, die ihren festen Platz in der Therapie psychischer Erkrankungen haben. Und es ist von enormer Relevanz, die mögliche Toxizität dieser Medikamente in der Schwangerschaft und postpartal einschätzen zu können, eben auch unter dem Aspekt, dass die Mutter an einer psychischen Erkrankung und nicht an einer Epilepsie leidet.
Die Registrierung der Patientin ist einfach: www.eurap.de anklicken und die entsprechenden Dokumente herunterladen. Es ist sowohl möglich, dass ärztliche Kollegen ihre schwangeren Patientinnen registrieren, als auch dass sich die betroffenen Frauen selber an das Register wenden. Die zentrale Anlaufstelle für die psychiatrischen Fragestellungen befindet sich an der Charité in Berlin. Ärzte und schwangere Frauen können sich hier gerne bei PD. Dr. med. Stephanie Krüger über EURAP informieren, bzw. sich auch wegen anderer frauenspezifischer psychiatrischer Fragestellungen, z.B. betreffend Kinderwunsch, prämenstruellen Beschwerden, Depression im Wochenbett, Stimmungsveränderungen in den Wechseljahren, etc. beraten lassen.
Damit wird das klinische Profil, das sich an der Charité unter der Leitung von Dr. Mazda Adli vor allem der Verlaufsbeobachtung und der Arbeit an innovativen diagnostischen und therapeutischen Konzepten gewidmet hat, durch einen wichtigen Aspekt ergänzt. Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité bietet Patienten Beratung vor allem bei kompliziert verlaufenden bipolaren Störungen an. Es gibt ausserdem eine Prophylaxesprechstunde, in der individuelle Therapievorschläge für den Rückfallschutz vermittelt werden.
Ein interessantes Angebot für Angehörige bipolar Erkrankter bietet eine spezielle Angehörigengruppe, die in einem 8 Termine umfassenden Curriculum Informationen und Fertigkeiten im Umgang mit der Erkrankung vermittelt und den Erfahrungsaustausch zwischen den Angehörigen ermöglicht.
Die ‚Arbeitsgruppe Affektive Störungen’, die jetzt von Dr. Adli und PD. Dr. Krüger gemeinsam geleitet wird, erforscht intensiv die neurobiologischen Grundlagen der bipolaren Erkrankung sowie Themen der Diagnostik und Therapie.
Kontakt:
Dr. Mazda Adli
PD Dr. med. Stephanie Krüger
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Arbeitsgruppe Affektive Störungen
Campus Charité Mitte
Schumannstraße 20-21
10117 Berlin
Tel: 030-450-517094
Fax: 030-450-517944
Mail: mazda.adli@charite.de
PD Dr. med. Stephanie Krüger
Tel: 030-450-517215
E-Mail: stephanie.krueger@charite.de
23. März 2007
DGBS Zukunftspreis 2007 – Konzepte, die WEITER gehen
Um die Leistung von Menschen zu würdigen, die sich für die Aufklärung und Fortbildung über bipolarer Störungen einsetzen, verleiht die DGBS e. V. in diesem Jahr erstmals den „DGBS Zukunftspreis 2007 – Konzepte, die WEITER gehen“.
Der Preis umfasst zwei Kategorien:
- Medien / Publikationen
- soziale Initiativen / Projekte.
Die Ausschreibung läuft noch bis zum 15. Juni 2007
Die Preise werden gefördert von der Lilly Deutschland GmbH
Nähere Informationen zu den Ausschreibungsbestimmungen entnehmen Sie bitte hier:
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13. März 2007
Wieder eine bekannte Persönlichkeit, die bipolar erkrankt ist.
Die Amerikanerin Britney Spears (26) soll manisch-depressiv sein. Da sie seit ihrem 16. Lebensjahr außerdem an Bulimie leide, sei die Behandlung schwierig, wird in den Nachrichten der Suchmaschine Yahoo berichtet. Denn sie erbreche die Medikamente immer wieder. Die Popsängerin war jüngst in die Schlagzeilen geraten, weil sie sich nach vielen Party-Exzessen in eine Entziehungskur begeben und sich jüngst den Kopf kahl rasiert hat.
http://www.welt.de/vermischtes/article1588850/Britney_Spears_laesst_Depression_behandeln.html
3. März 2007
Fortbildungsveranstaltung "Der bipolare Patient in der Institutsambulanz"
28. Februar 2007, Hamburg-Harburg
Zu der Veranstaltung hatten die DGBS e.V. und die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der Asklepios Klinik Harburg eingeladen.
Chefarzt Dr. Hans-Peter Unger betonte, dass Institutsambulanz und Fachärzte gemeinsam das Zentrum der Behandlung bipolar erkrankter Patienten bilden würden. Es sei wichtig, so Unger, dass klare Behandlungspläne, Steped-Care-Ansatz und Casemanagement in die Versorgung – mit Verantwortung für den einzelnen Patienten – implantiert werden, um den Therapieerfolg zu verbessern. „Dazu ist es wichtig, dass es eine Kooperation und Kommunikation zwischen Institutsambulanz, Fachärzten, Psychotherapeuten, Selbsthilfe und anderen gibt, und dass sich diese ganze Gruppe als Behandlungsteam versteht.”
Dr. Tom Bschor, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Jüdischen Krankenhauses Berlin, gab Einblicke in spezielle Fragen der ambulanten Verlaufsdiagnostik und der Dokumentation. Für eine umfassende Verlaufskontrolle sei insbesondere auch die Selbstdokumentation der Patienten hilfreich, so Bschor. Mittlerweile gebe es computergestützte Checklisten, in denen Stimmungen und Medikamentengaben unkompliziert von den Patienten eingetragen werden könnten. Im Ergebnis könnte leichter der Einfluss der Medikamente auf die Krankheitsepisoden abgelesen werden. “Patientengestützte Stimmungskurven sind nicht nur für die behandelnden Ärzte, sondern auch für die Patienten selber wichtig,” so Bschor.
Über Differentialindikationen für stimmungsstabilisierende Medikamente sprach Prof. Dr. Detlef E. Dietrich von der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover. Er beleuchtete die Vor- und Nachteile von Lithium, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Valproat und Lamotrigen. Das seit langem eingesetzte Lithium habe neben seiner guten Wirksamkeit bei Manien insbesondere auch einen erwiesenermaßen antisuizidalen Effekt und sei gut mit anderen Medikamenten zu kombinieren. Nachteile: die geringe therapeutische Breite, Noncompliance und ungünstige Nebenwirkungen. Den Abschluss der Fortbildung bildeten Vorträge über die Gruppentherapie mit bipolar Erkrankten. PD Dr. Thomas Bock und Dr. Andreas Koesler vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf sowie Dörte Leonhardt-Günther und ihr Team von der Asklepios Klinik Harburg berichteten von Therapieerfolgen durch Gruppenarbeit in der psychiatrischen Institutsambulanz. Wichtig sei dabei, dass in den Gruppen nicht nur Patienten mit einer depressiven Phase, sondern auch welche mit einer manischen Episode sitzen würden, so der Tenor. Denn Spiegelungsprozesse verursachten bei den Patienten eine Tendenz zur Mitte. Das bei bipolar Erkrankten typische negative Selbstwertgefühl und die Neigung zur Polarisierung könnten in der Gruppe gut ausgeglichen werden.
Michael Freitag, Hamburg
25. Februar 2007
Über 8.000 zuzahlungfreie Arzneimittel
Für ein rezeptpflichtiges Arzneimittel brauchen gemäß Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) Patienten keine Zuzahlung mehr zu leisten, wenn die GKV-Kassen das Präparat von der Selbstbeteiligung befreit haben. Dafür muss der Preis des Medikamentes mind. 30% unter dem jeweiligen Festbetrag liegen. Seit November 2006 haben die GKV nicht nur Generika, sondern auch patentgeschützte Wirkstoffe in die Liste aufgenommen.Weitere Informationen, inklusive der Liste zuzahlungsbefreiter Medikamente: http://www.bmg.bund.de/cln_160/nn_1168258/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2006/pm-28-10-06-125.html?__nnn=true
13. Januar 2007, Hamburg
1. gemeinsames Treffen der Hamburger Selbsthilfegruppen
„Bipolar ins neue Jahr“ – unter diesem Motto trafen sich am 13. Januar erstmals die Mitglieder aller vier Hamburger Selbsthilfegruppen für manisch-depressive Erkrankungen zu einem gemeinsamen Austausch im Haus des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPWV) in der Wandsbeker Chaussee. Thematisch ging es an dem Sonnabend im Rahmen mehrerer Workshops u.a. um Partnerschaft und Sexualität, Selbstmanagement sowie Freizeitgestaltung.
Partnerschaft im Zeichen von Manie und Depression ist ein schwieriges Kapitel. Manische Phasen gefährden die Beziehung mehr als depressive, und es gibt eine Furcht vor fester Bindung. Diese und andere Problemfelder kamen zur Sprache. Ein Lösungsansatz, der erarbeitet wurde: Getrennte Lebensbereiche können die Beziehung stabilisieren.
Auch die Freizeit ist für die Betroffenen häufig schwer in den Griff zu bekommen. Schwierigkeiten, die genannt wurden: Struktur schaffen ohne Stress zu erzeugen, Hobbys suchen und nicht vernachlässigen, ausgehen trotz problematischer Eintrittspreise für „Minderbemittelte“. Als hilfreich in Sachen Freizeitgestaltung wurde festgehalten: Motivation durch Freunde sowie Tages- und Wochenpläne, die die Alltagsstrukturierung unterstützen.
Unter den 34 Teilnehmern des Selbsthilfeforums waren nicht nur Betroffene aus den Gruppen in Altona, Barmbek, Eppendorf und Harburg, sondern als Gäste auch Vertreter einer Wohngruppe aus Segeberg, die selbst eine Selbsthilfeinitiative gründen wollen. „Ein allseits gelobtes und gelungenes Treffen“, umschrieb Workshopleiter Torsten Riemenschneider die Stimmung des gemeinsamen Tages. Und so ist es kein Wunder, dass ein derartiges Treffen künftig jährlich stattfinden soll. Ein Ziel dabei: gegenseitig voneinander lernen.
Besonders gelobt wurde die „tolle Organisation“ durch die Harburger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen KISS in Person von Werner Müller. Moderiert wurde die von der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS e.V.) initiierte Veranstaltung von Ulla Borchert, KISS-Barmbek.
Kontaktadressen der Selbsthilfegruppen sind zu erhalten bei:
DGBS e.V.: Tel. 040-85408883, Di + Do 14-18 Uhr
www.dgbs.de/selbsthilfegruppen.php
KISS Hamburg: Tel. 040-395767, Mo - Fr 10 - 18 Uhr
Anke Hinrichs
Wir wünschen allen Besuchern unserer Webseite ein gutes Jahr 2007 !
Ein kleines Gedicht zum Jahreswechsel: Licht nach dem Dunkel
22.-25.11.2006, Berlin
Bipolare Störungen auf dem DGPPN Kongress
Größte wissenschaftliche Tagung für Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen. Ca. 6.000 Besucher und mehr als 500 Veranstaltungen
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Mit gebrochenen Flügeln fliegen
Erfolgreiche Veranstaltungsreihe der VHS Nienburg/Weser
Ein ermutigender Bericht
Es war einmal (- und es gibt sie immer noch) eine Fachgruppe Eingliederungshilfe des sozialpsychiatrischen Verbundes im Landkreis Nienburg mit sehr engagierten Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Einrichtungen der Wiedereingliederung und dem Gesundheitsamt.
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Seminar für Angehörige bipolar Erkrankter
Spagat zwischen helfen wollen und Grenzen setzen
Als betroffene Eltern eines an einer bipolaren Störung erkrankten Sohnes waren wir auf der Suche nach Hilfe. Die Internetrecherche führte zum DGBS e.V. und zum Angebot eines Seminars für Angehörige am 17./18.11.2006 in Celle. Wir hofften, weitere Informationen zur Krankheit und zum Umgang damit zu bekommen und uns vor allem mit Betroffenen auszutauschen.
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6. Jahrestagung
Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V.
gemeinsam mit
Klinikum Nürnberg
Bipolar Selbsthilfe Netzwerk e.V.
Themenschwerpunkt
Die soziale Dimension bipolarer Störungen
Lesen Sie hier Tagungsberichte und Interviews

Öffentliche Informationsveranstaltung
"Menschen mit einer bipolaren Erkrankung
besser verstehen"
9. September 2006, Kiel
Im Steigenberger Hotel Conti Hansa mußten noch Stühle geholt werden, so groß war der Andrang zu der Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes Schleswig-Holsteins stand.
Rund 150 Interessierte fanden sich ein, um sich in den Vorträgen über bipolare Störungen zu informieren und eigene Fragen zu stellen.
Auch die DGBS e.V. war mit einem Informationsstand vertreten.
Eine Botschaft war sowohl von den Rednern, als auch aus dem Auditorium immer wieder zu hören: In Zeiten knapper Kassen wird es immer wichtiger, die Bedürfnisse der Betroffenen zu artikulieren und den Mut aufzubringen, diese nach draußen zu tragen. Der Versorgungssituation für Menschen mit psychischen Erkrankungen droht sonst ein langfristig ein Mangel.
Programm
Die Veranstaltung wurde initiiert von einer Gemeinschaftsinitiative verschiedener Krankenkassen, Kliniken, dem Apothekerverband, der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Verbänden und pharmazeutischen Unternehmen.
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4.September 2006
Pressegespräch mit den Harburger Anzeigen- und Nachrichten über die Filmvorführung des DGBS e.V. Films "Die Pole des Saturn" anlässlich des 3. Hamburger Gesundheitstages am 20. September
Der Geschäftsführer der DGBS e.V., Dieter Borchers, informierte gemeinsam mit Protagonisten des Films und Ute Thomsen über die Intention der Entstehung der Dokucollage sowie die Ziele und Aufgaben der DGBS e.V..
Der Film wird im Rahmen des Hamburger Gesundheitstages um 15 Uhr im Harburger Rathaus aufgeführt. Im Anschluss an den Film findet eine moderierte Gesprächsrunde statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
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28.August 2006
Zuzahlungsfreie Medikamente - Aktuelle Liste des Bundesministeriums für Gesundheit
Berlin (ddp). Mehr als 2100 rezeptpflichtige Arzneimittel sind seit einigen Wochen von der Zuzahlung befreit. Hintergrund ist das so genannte Gesetz zur Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelverordnung. Damit der Patient den Überblick behält, ist die Liste der zuzahlungsfreien Präparate im Bürgerportal des Bundesministeriums für Gesundheit unter die-gesundheitsreform.de abrufbar.
Die 150 Seiten umfassende Liste ist nach Arzneimittelnamen sortiert.
Zudem steht eine Datei zum Download bereit, die eine Suche nach Stichworten ermöglicht. Die Liste wird nach Angaben des Bundesministeriums fortlaufend aktualisiert.
Außerdem liefert das Portal Antworten auf viele Fragen rund um die Zuzahlung. So erfahren Interessierte, für welche Krankheiten es Arzneimittel auf der Liste gibt und was die Voraussetzungen sind, damit ein verschriebenes Medikament dem Patienten keine zusätzlichen Kosten abverlangt.
zur Website des Ministeriums

31. Juli 2006
Stephen Fry: britischer Autor, Schauspieler, Regisseur und Vorleser der Harry-Potter-Hörbücher bekennt sich zu seiner bipolaren Erkrankung
Lesen Sie den Bericht hierzu aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
FAZ, 31.07.2006, "Meloniker " von Franziska Bossy
© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt. Zur Verfügung gestellt vom Frankfurter Allgemeine Archiv
Persönlicher Erfahrungsbericht : Mein Kumpel und ich, der (Mars-) Mensch
Lesen Sie die Kurzgeschichte eines Betroffenen. Der Autor möchte mit dieser Geschichte Mut machen, das Leben mit einer bipolaren Störung anzunehmen: "Seit 27 Jahren leide ich (M, 40J) an einer bipolaren affektiven Störung (Rapid Cycling). Mittlerweile habe ich durch optimale ärztliche Betreuung und neue Medikamente wieder Hoffnung für mein Leben geschöpft und mich mit der Krankheit "arrangiert". Die folgende autobiografische Kurzgeschichte ist für alle Betroffenen, die mit ihrer Krankheit zu kämpfen haben und an ihr verzweifeln." Der Autor
Mein Kumpel und ich der Marsmensch.pdf
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Fortbildungsveranstaltung für Angehörige in Weimar
"Der bipolare Angehörige - Spagat zwischen helfen wollen und Grenzen setzen"
Zu diesem Thema diskutierten in Weimar Angehörige mit Herrn Dr. med.M. Dobmeier aus Cham und Frau Dr. P. Wagner (Dipl. Psych.) aus Chemnitz über Möglichkeiten der Angehörigen, mit ihrer Situation besser umzugehen.
Bericht_7 u 8 7 06_Weimar.pdf
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29. Juni 2006
Impressionen vom Sommerfest
der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Asklepios Klinik Hamburg-Harburg aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Abteilung.
http://www.asklepios.com/harburg/html/fachabt/psych/index.asp
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Professor Dr. Deister moderierte die VeranstaltungThema " bipolare Erkrankung - Versorgungssituation in Schleswig-Holstein"
Vertreter des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes Schleswig-Holstein, Ärzte und Psychologen und gesundheitspolitische Sprecher pharmazeutischer Unternehmen trafen sich am 23. Juni in Itzehoe zu einer Gemeinschaftsinitiative unter der Leitung von Professor Dr. A. Deister, Klinikum Itzehoe.
Themen und Referenten:
Begrüßung
E. Middelmann, Gemeinschaftsinitiative Bipolare Erkrankungen
Klinik und Diagnostik
Prof. Dr. J.-B. Aldenhoff, Christian-Albrechts-Universität Kiel
Epidemiologie, Versorgungsstrukturen, Therapie
Prof. Dr. A. Deister, Klinikum Itzehoe
Sozialpsychiatrie
D. Bartfeld-Paczkowski, Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Schleswig-Holstein e.V.
Diskussion - Optimierung der Versorgungsstrukturen
Prof. Dr. A. Deister, Klinikum Itzehoe
Ausblick, Verabschiedung
E. Middelmann, Gemeinschaftsinitiative Bipolare Erkrankungen
Ziel war es, den Status quo aufzuzeigen und unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Schleswig-Holstein zu diskutieren.
Die Ergebnisse werden einfliessen in die öffentliche Informationsveranstaltung über bipolare Störungen, die am 09.09.2006, 11:00-14:00 Uhr, im Steigenberger Hotel Conti Hansa, Schlossgarten 7 in Kiel stattfinden wird.
Das Programm werden Sie in Kürze hier downloaden können.

Einladung / Programm
6. DGBS e.V. Jahrestagung gemeinsam mit dem Klinikum Nürnberg und Bipolar Selbsthilfe Netzwerk e.V. ,
am 15.-16. September in Nürnberg
"Die soziale Dimension bipolarer Störungen"
Das Anliegen dieses Kongresses ist es, die soziale Dimension bipolarer Störungen aufzuzeigen und die Voraussetzungen zur Erkennung und Behandlung der Erkrankung zu verbessern. Dazu treffen sich in Nürnberg bipolar Erfahrene, Angehörige, Ärzte, Psychologen, Pädagogen, Journalisten und Interessierte.
Wir freuen uns ganz besonders, dass Herr Prof. Dr. Dr. Jules Angst aus Zürich das Eröffnungsreferat halten wird.
Tagungsvorsitzende:
Prof. Dr. Peter Bräunig, Berlin
Dr. Dr. Günter Niklewski, Nürnberg
Kostenvorteil für Frühbucher!

"Irren bleibt menschlich"
Informationstag zu Schizophrenie und bipolaren Störungen
Auf dem Hamburger Gänsemarkt fand ein vielfältiges Programm rund um das Thema psychische Erkrankungen statt, auf dem auch bipolare Störungen einen großen Raum eingenommen haben. Auf der Bühne wurden Vorträge zu dem Thema gehalten, es fanden Diskussionsrunden statt sowie ein Musik und Theaterprogramm.
Auf der Veranstaltung informierten sich über 5000 Besucher.
von links: Prof. Dr. Dr. Michael Bauer (Vors. Jury), Torsten Hoffmann, Katrin Blank, Klaus-Peter-Siegloch, Prof. Dr. Eckart Rüther, PD Dr. Hans-Jörg AssionMedienpreis Bipolar 2005 - Preisverleihung
Der Preis, der unter der Schirmherrschaft der DGBS e.V. steht, wurde wieder von der Lilly Deutschland GmbH vergeben und bei einem feierlichen Festakt im Goethehaus in Frankfurt durch den Fernsehjournalisten Klaus-Peter Siegloch überreicht.
Preisträger im Fachbereich :
PD Dr. med Hans-Jörg Assion für das Buch "Handbuch bipolare Störungen: Grundlagen-Diagnostik-Therapie" erschienen im Kohlhammer Verlag 2006
Ehrenpreisträger im Fachbereich:
Torsten Hoffmann für die DVD-ROM "Bipolare Störungen - Ein interaktives fachärztliches Fortbildungsmedium mit Dr. med. Heinz Grunze" Verlag Medizinische Publikationen- mediacl communications, 2005
Preisträger im Publikumsbereich:
Angelica Gruber-Rüther und Prof. Dr. Eckart Rüther für den Fernsehbeitrag "Forschungsreise in die Psychiatrie: Manische Depression", 3sat, 12. Juni 2005
Ehrenpreisträger im Publikumsbereich:
Hilmar Schmundt für den Artikel "Champagner der Gefühle", Der Spiegel, 1/2006
"Die Pole des Saturn"
Premiere vom 16.05.2006
Das Theater war bis auf den letzten Platz besetzt.
Ein Film der besonderen Art für Professionelle, für die Selbsthilfe, für die Öffentlichkeit.
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DIE POLE DES SATURN
Bipolar - Leben zwischen Manie und Depression
Doku-Collage von Nicole Plinz und Oliver Hermann
Premiere : 16. Mai 2006, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen : 17., 19., 20. Mai 2006, 20 Uhr
Lichtmeß Kino Hamburg - Ottensen
Gaußstraße 25
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Forschung: DGBS Arbeitskreis Junge Wissenschaftler gegründet
Die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der bipolaren Störungen zählt zu den zentralen Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS e.V.). Um diesem Ziel näher zu kommen, wurde der "DGBS Arbeitskreis Junge Wissenschaftler" gegründet.
Der Arbeitskreis strebt neben der Förderung jüngerer Wissenschaftler insbesondere eine intensivere Vernetzung der verschiedenen deutschen Forschungsaktivitäten und -gruppen an, um eine effizientere Ausnutzung der Kapazitäten im Bereich bipolarer Störungen zu ermöglichen.
in nebenstehender Broschüre werden die verschiedenen Forschungsprojekte der Mitglieder des Arbeitskreises und gemeinsam angestrebte Projekte vorgestellt.
27.03.2006
Ausstellung
„Zeige Deine Wunde - Befreiende Kunst“
Kunst zwischen Stigma und Befreiung
Psychatrie-Erfahrene stellen aus
Seit 2003 ist die Ausstellung „Zeige Deine Wunde – Befreiende Kunst“ bundesweit auf Reisen. Vom 26. März bis zum 23. April gastiert sie in Hamburg. 123 Künstler und Künstlerinnen mit Psychiatrieerfahrungen zeigen 200 Exponate zwischen professioneller Kunst und Art Brut.
07.03.2006
Medienpreis Bipolar 2005
Bis 19. April 2006 können sich Fachjournalisten, Ärzte und Psychiater in
der Kategorie „Medizinischer Fachbereich (Fachpresse, Fachaufsätze,
Fachbücher)“ und Publikums- oder Fachjournalisten im Bereich „Print,
TV, Hörfunk“ bewerben. Die Beiträge sollten im Zeitraum von April 2005
bis März 2006 veröffentlicht oder ausgestrahlt worden sein.
Interessierte Journalisten, Ärzte und Psychiater erhalten Bewerbungsunterlagen
bei: Gianni Public Relations GmbH, Kennwort: Medienpreis
Bipolar 2005, Stephanie Kleyser, Wilhelm-Leuschner-Straße 10, 60329
Frankfurt am Main, Tel.: 069/25 62 61-14, E-Mail: contact@giannipr.de.
Elektrokrampftherapie
Informationen für Patienten mit schweren Depressionen, bei denen zahlreiche medikamentöse und psychotherapeutische Behandlungsversuche fehlgeschlagen sind.
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Gelungener Jahresauftakt für die Angehörigeninitiative der DGBS
Was es heißt, ein „bipolarer Angehöriger“ zu sein, ist leider immer noch eine sehr einsame Erfahrung [...]
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"Tod aus Versehen"
durch das dramatische Ereignis in Miami, den Tod von Rigoberto Alpizar, wurde erneut weltweit aufgezeigt, wie groß das Unwissen über bipolare Störungen in der Öffentlichkeit ist [...]
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Gründungstreffen des DGBS Arbeitskreises Junge Wissenschaftler
Vom 26.-27. November 2005 trafen sich unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. M. Bauer, Berlin [...]
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